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Ein paar Zeilen zu mir

Ich wurde in Kinshasa, der Hauptstadt der RDC (=Demokratische Republik Kongo) geboren. Schon im Alter von 6 Jahren habe ich im Kinderchor des Quartiers mitgesungen. Die „petits chanteurs“ waren damals sehr bekannt. Fortan gehörte die Musik zu meinem Leben. Später sang ich in Gospelchören und in verschiedenen afrikanischen Musikgruppen.
Ich singe aus Freude, aus Angst, aus Trauer, aus Lebenslust. Singend verarbeite ich auch schwierige Begebenheiten in meinem Leben. Wenn ich singe, fühle ich mich nicht allein.
Aber auch der Sport gehört zu meinem Leben. Beim Laufen in der Natur hole ich Kraft, schärfe meine Sinne, fülle meine Seele und leere meinen Kopf. Noch heute trainiere ich wöchentlich und laufe mindestens zwei Marathons pro Jahr.

Meine Eltern stammen beide aus der Provinz Bandundu. Meine Mutter hat mit mir immer in Kisuku gesprochen. Es war ihr wichtig, ihrem Sohn den Dialekt der Provinz Bandundu weiterzugeben. Wenn ich Lieder texte und komponiere, geschieht dies oft im Dialekt Kisuku. So bleibt die Erinnerung an meine Heimat wach, so kann ich die Liebe zu meinem Land und den Menschen am besten ausdrücken. Aus diesem Grund sind alle Lieder dieses Albums in Kisuku gesungen.

Ich besinge einerseits alltägliche Situationen des ländlichen Lebens in der DRC, von Menschen die arm sind, hart arbeiten und trotzdem ihren Lebensmut nicht verlieren. Andererseits versuche ich darauf aufmerksam zu machen, dass die Natur in Gefahr ist. Im Lied Tsunami zum Beispiel, will ich auf den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und den vielen Überschwemmungen überall auf der Welt hinweisen.